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Unter dem Namen “Klinochlor” ist dieser Stein für Mineraliensammler eigentlich ein Altbekannter. Ein schönes grünes Mineral, oft in faseriger Ausbildung mit dadurch silbrig-seidigem Glanz und häufig radialstrahlig gewachsen, wodurch ein fast “pflanzlicher” Eindruck entsteht. Ein Stein, der fasziniert und von seinem Aussehen her alle Voraussetzungen mitbringt, um auch ein attraktiver Schmuckstein zu sein. Doch man glaubt gar nicht, wie hinderlich manchmal die Namensgebung sein kann! Zwar wurde der Stein nach der Farbe der ersten Pflanzentriebe (“chlorine”) benannt, doch die griechische Bezeichnung klingt für unsere Ohren eher nach dem aggressiven Element “Chlor” und erinnert irgendwie an “Abflußfrei”. Folglich wollte sich auch kein Mensch “Klinochlor” um den Hals hängen.
Das Problem wurde von findigen Händlern gelöst, die den schönen Stein, genauer gesagt die feinfaserige Erscheiningsform mit dem silbrigen Seidenglanz, kurzerhand in “Seraphinit” umbenannten, nach den “Seraphim”, hochstehenden Wesen in der Hierarchie der Engel (vgl. das Buch Jesaja im Alten Testament oder das ägyptische Buch Henoch). Dieser Name war gefällig, was den Schmuckhandel sofort in Schwung brachte und auch in der Steinheilkunde guten Anklang fand. Schöne Exemplare des inzwischen schon sehr beliebten “Seraphinits” stammen aus Rußland (Region Baikalsee) und sind daher noch immer bei russischen Händlern auf Mineralienbörsen am günstigsten zu beziehen.
Klinochlor (Seraphinit) ist ein Schichtsilikat mit einer chemischen Zusammensetzung ähnlich dem Serpentin, jedoch mit Eisen und Aluminium zusätzlich zum Magnesium. Hier die mineralogischen Daten des Minerals:
Name: Klinochlor (“Seraphinit” ist nur ein Handelsname!)
Formel: (Mg,Fe)5Al[(OH)8|AlSi3O10]
Härte: 2 – 2½
Glanz: Glasglanz, Perlmuttglanz, Seidenglanz (faserig)
Farbe: schwarzgrün, bläulichgrün, weiß, gelblichgrün, olivgrün
Strich: weiß
Dichte [g/cm3]: 2,6 – 2,8
Spaltbarkeit: sehr vollkommen nach [001]
Kristallsystem: monoklin, Kristalle blättrig, pseudohexagonal
Entstehung: metamorph (tertiär)
Vorkommen: in Chlorit- und TalkschiefernDoch wie steht es nun um die Heilwirkung dieses Minerals? Die Ähnlichkeit zum Serpentin war für kundige Steinheilkundler (auch ohne Kenntnis der mineralogischen Daten) schnell spürbar, auch, daß der Stein etwas anregender ist als Serpentin (vermutlich auf das Eisen zurückzuführen). Doch viel mehr gab der Stein zunächst nicht preis. In größeren Mengen kam er ungefähr zeitgleich mit dem Ozeanachat auf den Markt, doch während dieser sofort in die Top 10 der Heilsteine aufstieg, war der Klinochlor/Seraphinit nicht so schnell zu entschlüsseln. In den letzten Jahren erreichten mich zu keinem Stein so viele Anfragen wie zu diesem, so daß ich froh bin, endlich erste Antworten geben zu können. Hier nun ein erstes, sicher noch lange nicht endgültiges steinheilkundliches Portrait dieses Steins mit den Wirkungen wie immer auf geistiger (G), seelischer (S), mentaler (V = Verstand) und körperlicher (K) Ebene:(G): Kreativität, Entschlossenheit, Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen; innere Sammlung, Durchsetzungskraft, Kontaktbereitschaft; Offenheit für Neues.
(S): Hilft, sich aus alten Mustern herauszuschälen, um offen für Neues zu werden; stärkt Mut, Selbstbewußtsein, Belastbarkeit und Leistungsvermögen und bringt zugleich Ausgeglichenheit, Geborgenheit und inneren Frieden; hilft, mit sich selbst und anderen “ins Reine zu kommen”, Leidensprogramme aufzulösen (es muß nicht alles hart und schwer erkämpft sein!) und verbessert die Streßbewältigung. Macht ruhig und stabil, aber bereit zur Wandlung und Entwicklung.
(V): Verbessert die Fähigkeit zur Problem- und Konfliktlösung, indem zugleich die Konfrontationsbereitschaft erhöht, aber auch die Fähigkeit zur Versöhnung und zum Schließen konstruktiver Kompromisse verbessert wird; fördert Achtsamkeit, Wahrnehmung, Auffassungs- und Lernvermögen, hilft jedoch, sich bei Überbeanspruchung auch zurückzuziehen, abzuschalten und ggf. zu verschließen; bringt Klarheit und fördert schnelleres, logisches Denken.
(K): Wirkt leber- und nierenstärkend, hilft bei Übersäuerung und fördert Entgiftung und Stoffwechsel (höherer Grundumsatz); stärkt dadurch auch die körperliche Leistungsfähigkeit, hilft abzunehmen und verbessert das Körpergefühl. Wirkt in den meisten Fällen beruhigend (Magnesiumgehalt), macht manche Menschen jedoch nervös und unruhig (Eisengehalt?) – die genauen Modalitäten sind in diesem Punkt noch ungeklärt.
Die hier vorgestellten Heilwirkungen und Indikationen basieren auf einer Auswertung eigener Beobachtungen und Erfahrungen, verschiedener Anwenderberichte von Laien und Therapeuten sowie auf dem Testergebnis des Forschungsprojekts des Steinheilkunde e.V. Vor allem letzterem Projekt, an dem derzeit 70 Forschungsgruppen beteiligt sind, sind die Grundlagen zu verdanken, die zum “Zusammenpuzzlen” verschiedenster Beobachtungen und Berichte aus einem Zeitraum von fünf Jahren notwendig waren. Dafür allen Beteiligten des Forschungsprojekts herzlichen Dank!
Mehr zum Forschungsprojekt des Steinheilkunde e.V. finden Sie im Internet unter: http://www.steinheilkunde-ev.de/pi1041875215.htm?categoryId=2 – hier Seminare zur Steinheilkunde und hier zu Fair Trade Minerals.
Über 250.000 Menschen in Deutschland sind derzeit an der Parkinson-Krankheit erkrankt (die noch nicht erfaßte Dunkelziffer wird auf 100.000 geschätzt). Jedes Jahr erkranken etwa 15.000 Menschen neu. Rund 10% der Erkrankten sind unter 40 Jahre alt, Tendenz zunehmend. Der Beginn der Erkrankung liegt jedoch meistens jenseits der sechzig und wird mit zunehmendem Alter häufiger. Männer erkranken häufiger als Frauen.
Bei der Parkinson-Krankheit degenerieren Nervenzellen in einer bestimmten Hirnregion, der Substantia nigra (Schwarze Substanz) mit chronischem Verlauf. Diese Hirnregion spielt bei der Ausführung von Bewegungen eine wichtige Rolle. Die Erkrankung beginnt daher mit Fingerzittern und unkontrollierten Fingerbewegungen und führt zu erhöhter Muskelspannung, zunehmender Bewegungseinschränkung, Sinnesstörungen, vegetativen Störungen des Nervensystems und psychischen Veränderungen (Depressionen) u.a.
Für die gesamte Naturheilkunde ist die Parkinson-Erkrankung eine große Herausforderung, da sie sich oft als sehr therapieresistent erweist. Dennoch gilt: Nie aufgeben! Es gibt dokumentierte Berichte, daß Meditation, Yoga und diverse Naturheilverfahren zumindest Linderungen und Besserungen bewirkt haben. Eine sehr empfehlenswerte Internetseite hierzu bietet der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk):
http://www.mdr.de/hier-ab-vier/natuerlich-gesund/1269338.html
Zusätzlich zu den dort vorgestellten Maßnahmen möchte ich zwei Steine nennen, die schon bei der Parkinson-Erkrankung eingesetzt wurden, wenn auch – aufgrund der genannten Therapieresistenz – mit oft nur geringen Erfolgen. Dennoch sind sie es wert, versucht zu werden:
CHRYSOBERYLL: Einen Behandlungserfolg mit Chrysoberyll stellte der unlängst verstorbene Edelsteintherapeut und Forscher Friedrich Pelz sehr eindrücklich in seinem Buch “Edelstein-Frequenztherapie” (erschienen im Spurbuch-Verlag) dar. Die von ihm anhand von EEG-Messungen (Messungen der Hirnströme) dokumentierte Wirkung ist sehr eindrücklich, ob Chrysoberyll jedoch wiederholt bei Parkinson erfolgreich eingesetzt wurde, entzieht sich derzeit noch meiner Kenntnis.
GRÜNER TURMALIN (VERDELITH): Linderungen und Besserungen der Parkinson-Symptome mit grünem Turmalin wurden mir schon mehrfach berichtet. Dies würde auch zum allgemeinen Wirkungsbild des grünen Turmalins passen, der aufgrund seines Vanadium-Gehalts generell sehr gut gegen degenerative Prozesse, also zur Regeneration gerade auch von schweren Erkrankungen verwendet wird. Vanadium ist ein Gift, das innerlich eingenommen schon in geringen Dosierungen starke Degenerationsprozesse auslöst. Nach dem homöopathischen Prinzip “Ähnliches heilt Ähnliches” wird der vanadiumhaltige grüne Turmalin daher bei solchen Vorgängen verwendet. Das Vanadium ist im Turmalin selbst übrigens fest ins Silikat-Kristallgitter eingebunden. Der Stein selbst ist daher ungiftig.
Wie gesagt, Wirkungsversprechen können in beiden Fällen keine gegeben werden, dafür ist die Zahl der Berichte noch viel zu klein. Aber einen Versuch ist es immer wert!
Seit Zeolithe zur Wasserverbesserung und in Form bestimmter Präparate auch zur Entgiftung eingesetzt werden, wird häufig nach ihrer Wirkung als Heilsteine gefragt. Bestimmte Zeolithe wie Heulandit, Natrolith oder Stilbit sind zwar im Mineralienhandel durchaus präsent, aber hinsichtlich ihrer steinheilkundlichen Wirkungen noch relativ wenig erforscht. Ein Zeolith-Mineral wurde nun im Zusammenhang mit dem Buch “Heilsteine der Organuhr” (Neue Erde Verlag, ISBN 978-3-89060-251-6) etwas eingehender erforscht, da es sich im Sinne der chinesischen Medizin als sehr guter Nieren-Heilstein erwiesen hat. Ähnlich wie Skolezit wirkt auch Stilbit, der Unterschied ist jedoch noch nicht exakt herausgearbeitet. Hier nun das Portrait des Skolezit:
SKOLEZIT
Geistig: Stärkt den Zusammenhalt in Beziehungen und Organisationen und fördert den Teamgeist. Ist daher hilfreich, wenn Ziele nur gemeinsam erreicht werden können.
Seelisch: Bremst den Energieverschleiß durch übermäßige Aktivität, besänftigt übermäßiges sexuelles Verlangen und bringt wohltuenden Schlaf. Führt allmählich aus Selbstmitleid, Willens- und Antriebsschwäche heraus.
Mental: Hilft, das Leben in jeder Situation positiv zu betrachten und anzunehmen. Ermöglicht, auch das Altern und das Nachlassen der Kräfte zu akzeptieren und die Vorzüge jeder Lebensphase zu erkennen.
Körperlich: Bringt die Lebensenergie unauffällig in Fluß und hilft, Kraft zu sammeln, was sich in Fitness, Leistungsfähigkeit und geringem Schlafbedürfnis äußert. Stärkt die eigene Konstitution auf sanfte, beständige Weise und stabilisiert die eigene Leistungsfähigkeit auf einem gleichbleibend hohem Niveau. Schärft das Gehör und hilft, feinste Geräusche auf große Entfernungen wahrzunehmen sowie Laute und Klänge genau zu differenzieren. Regeneriert erschöpfte Nierenenergie sanft, aber beständig und hilft dadurch bei Knochen-, Ohren- und Nierenbeschwerden. Fördert die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau durch die Verbesserung der Samenbildung und der Empfängnisbereitschaft.
Ein Hinweis auf einen Stein, der im Moment still und leise gute Dienste tut. Sardonyx steht beim Thema “Entgiftung und Entschlackung” oft in zweiter Reihe hinter dem Chrysopras. Sardonyx ist längst nicht so intensiv wie sein apfelgrüner Vetter, doch gerade das macht ihn manchmal besonders wertvoll. Da viele Menschen heute sehr stark verschlackt und übersäuert sind, kann der Einsatz von Chrysopras mitunter heftige Reaktionen auslösen (in meinem Buch “Edelsteinwasser” habe ich auf Seite 39/40 darüber berichtet). Sardonyx ist hier viel sanfter, aber auf Dauer fast genauso wirkungsvoll.
Sardonyx ist ein Gemenge dreier Chalcedone: Farbloser reiner Chalcedon verbindet sich in diesem Stein mit eisenhaltigem rotbraunen Chalcedon (Sarder) und manganhaltigem schwarzen Chalcedon (Onyx). Daher auch der Name “Sard-Onyx”. Die Kombination dieser drei Chalcedone führt zu einem sanft, aber wirkungsvoll entschlackenden und zudem gut ausleitenden Heilstein.
Dabei sorgt der rotbraune Sarder-Anteil für eine gute Durchblutung des Gewebes und somit für die zur Entschlackung notwendige Flüssigkeitszufuhr. Der schwarze Onyx-Anteil fördert dazu dann die eigentliche Entschlackung des Gewebes. Onyx kann gewissermaßen als “stark verschlackter Chalcedon” betrachtet werden, weshalb er nach dem Prinzip “Ähnliches heilt Ähnliches” gerade bei verschlacktem Gewebe hilft. Der Anteil farblosen, reinen Chalcedons regt schließlich den Lymphfluß und damit die Ausleitung der mobilisierten Schlackenstoffe an. Die lymphfördernde Wirkung des Chalcedons ist ja in der steinheilkundlichen Literatur vielfach dokumentiert (siehe z.B. “Die Heilsteine der Hildegard von Bingen” Seite 82).
Auf diese Weise kann Sardonyx eine sanfte, aber wirkungsvolle und nachhaltige Entgiftung und Entschlackung bewirken. Auch nach Krankheiten ist das sehr wertvoll, damit der Körper alle betroffenen Bereiche wieder reinigen und reorganisieren kann. Schon Hildegard von Bingen empfiehlt Sardonyx daher nach Krankheiten “zur Vermeidung von Rückfällen”! Unterstützend zu Fastenkuren, Entgiftungsprozessen, Frühjahrs-Kräuterkuren u.ä. leistet Sardonyx oft bessere Dienste als Chrysopras, da er – wie gesagt – weniger heftig wirkt. Lediglich in der Schwermetallentgiftung und der Auflösung ähnlich starker Vergiftungen mit anderen Substanzen ist Chrysopras deutlich besser. Bei der allgemeinen, durch moderne Nahrungsmittel, Genußmittel oder als Folge unseres heutigen Lebenswandels entstandenen Verschlackung hält Sardonyx jedoch wunderbar mit.
Neben dem dreifarbigen Sardonyx kann auch zweifarbig schwarz-weißer Onyx (genauer gesagt das Gemenge aus schwarzem Onyx und weißem Chalcedon) verwendet werden. Die entschlackende Wirkung ist hier nicht ganz so stark, da der durchblutungsfördernde Anteil des Sarders fehlt, doch die Entschlackung (Onyx) und Ausleitung (Chalcedon) sind gewährleistet. Die intensivste Anwendung der genannten Steine ist das Edelsteinwasser, da sich die wirkende Information über das innerlich eingenommene Wasser sehr schnell im ganzen Organismus verbreitet. Mehr dazu finden Sie im Buch “Edelsteinwasser” (Michael Gienger/Joachim Goebel, Edelsteinwasser, Neue Erde Verlag, Saarbrücken 2006, ISBN 978-3-89060-241-X).
Eine weitere Anfrage erreichte den Steinheilkunde e.V. und mich jüngst zur selben Zeit. Dabei ging es um Pop Rocks (auch unter dem eingetragenen Handelsnamen “Boji” bekannt), die immer größer und schwerer wurden. Was zunächst unglaublich klingt, ist tatsächlich geschehen, und wurde in diesem Fall auch genau mit Gewichtsmessungen dokumentiert. Die Steine wuchsen! Da ich schon des öfteren von solchen Phänomene gehört und ähnliches auch schon selbst erlebt habe, möchte ich gerne in diesem Newsletter kurz darstellen, was sich hinter dem Phänomen verbirgt:
Pop Rocks (“Boji’s”) bestehen aus Pyrit, der von einem dünnen Limonitmantel überzogen ist. Viele Pyrite zerfallen unter dem Einfluß von Luftsauerstoff und/oder Wasser. Das ist wenig bekannt, da gerade aus diesem Grund meist nur Pyrite gehandelt werden, die relativ stabil sind, wie z.B. die Pyritgrüppchen aus Peru oder die Pyritwürfel aus Spanien. Doch vielleicht können sich manche von Ihnen noch an die pyritüberzogenen chinesischen Fluorite erinnern, die vor ca. 15 Jahren im Handel waren. So schön diese Kombination aus Fluorit und Pyrit auch war, der Pyritanteil war meist nur von kurzer Dauer: Schwefelausblühungen kündigten schon bald das Ende seiner Haltbarkeit an, er wurde grau und bröselig und nach wenigen Jahren zerfielen viele Stücke.
Ähnliches kann auch bei Pop Rocks geschehen (kann – muß nicht!). Vor allem unter dem Einfluß von Luftfeuchtigkeit oder Wasser (z.B. beim Reinigen der Steine) kann hier der Umwandlungsprozeß von Pyrit nach Limonit angeregt werden (der ja oberflächlich schon begonnen hat). Wenn diese Umwandlung fortschreitet, kann es durchaus zu einer Volumenvergrößerung kommen, d.h. der Stein “wächst” und platzt auf. Da Limonit auch große Mengen Wasser aufnehmen kann (Formel: FeOOH x n H2O; n = “unbestimmte Menge”), ist auch die Gewichtszunahme erklärbar.
Die an Pop Rocks und anderen Pyriten beobachtete Veränderung an der Luft hat ihnen das Attribut “Lebendige Steine” eingebracht. Diese chemischen Reaktionen sind jedoch nicht vergleichbar mit einem pflanzlichen oder tierischen Stoffwechsel. Bojis und andere Pyrite nehmen eben Luftsauerstoff und Wasser auf, aber das ist keine “Ernährung” im biologischen Sinne, da dieser Prozeß nur einmalig und unumkehrbar ist. Wenn aller Pyrit in Limonit umgewandelt ist, hört der Prozeß auf, wobei der Stein auch möglicherweise zerfällt.
Pop Rocks sollten daher am besten trocken aufbewahrt werden und auch beim energetischen Reinigen sollte auf Wasser verzichtet werden (längeres Auflegen auf Amethyst-Drusenstücke genügt). Die Stabilität der einzelnen Steine kann sehr unterschiedlich sein. Ich selbst habe Stücke seit rund 20 Jahren ohne jegliche Veränderung und andere, unter denselben Bedingungen aufbewahrte, zeigen deutliche Schwefel- und Limonitausblühungen. Das ist den Steinen leider nicht vorab anzusehen, daher lohnt sich der sorgfältige Umgang auf jeden Fall.
Seit Mitte Januar wandern eMails mit dem Betreff “Vorsicht mit Rosenquarz” durchs Internet, in denen der beliebte Heilstein als gefährliche Strahlenquelle dargestellt wird. Angeblich soll ein faustgroßer Stein radioaktive Gammastrahlung aussenden (Zitat: “2 Milliarden Röntgen, die nachweisbar bis zu 1km durch alle Wände dringen”). Rosenquarz-Splitterketten dagegen seien unschädlich (ja sogar heilsam), da das “Schütteln” der Kette die Gammastrahlung unterbricht.
Schon an dieser Stelle stellten sich mir die Nackenhaare hoch – allerdings nicht aus Angst vor dem mehrfach faustgroßen Rosenquarz in meinem Arbeitszimmer, sondern aufgrund des offensichtlichen Unsinns in diesen eMails. Gammastrahlung ist Radioaktivität, die beim Zerfall bestimmter Elemente freigesetzt wird. Und Kennzeichen des radioaktiven Zerfalls ist es, daß er weder durch Temperatur, noch durch Druck und schon gar nicht durch “Schütteln” beeinflußt werden kann! Was auch immer hier “nachweislich” gemessen worden war, es war auf jeden Fall KEINE Gammastrahlung!
Doch es kam noch dicker: Auch “Drusen” (vermutlich Amethystdrusen) seien “Gamma-Kanonen”, die von Berlin bis Alaska strahlen könnten, und zur Entsorgung in kleine Stücke zerschlagen werden müßten. Und, noch schlimmer, sogar die meisten Zentralheizungen gäben inzwischen “Antiprotonenstrahlung” ab sowie (Zitat) “mit Gamma untersetzte Schwingung, die dem Dioxin entspricht”. Da ist nun wirklich alles hineingemischt, was furchtbar klingt, insbesondere wenn man an die verheerenden Wirkungen der Antiprotonenwaffen in manchen Science Fictions denkt… – Aber Spaß beiseite: Auch das ist Unsinn! Weder sind Amethystdrusen Gammastrahler, noch können in Zentralheizungen Antiprotonen entstehen! Letztere lassen sich nur mit gigantischen Energiemengen in milliardenteuren Teilchenbeschleunigern künstlich erzeugen. Das schafft keine Heizung!
Nun, da ich es stets genau wissen will, habe ich die o.g. Mails an drei Experten weitergeleitet und die Steine untersuchen lassen. Das Ergebnis in Kürze:
- Keine erhöhte Gammastrahlung meßbar, weder bei Rosenquarz, noch bei Amethyst, noch aus Zentralheizungen!
- Radiästhetisch (mit Ruten gemutet) finden sich dagegen weitreichende energetische Abstrahlungen bei den betreffenden Steinen (die Aura der Steine), die jedoch nicht negativ wirken.
- Antiprotonenstrahlungen aus Heizungen sind Unsinn.
Nun, die weitere Recherche auf der Homepage des “Instituts”, das für die Mails verantwortlich zeichnet, brachte dazu noch folgendes an den Tag:
- Die sogenannten “Nachweise” waren keine Messungen, sondern mit bestimmten Ruten ermittelte Mutungen.
- Als Abhilfe gegen die “Antiprotonenstrahlung” wurde Kupferdraht empfohlen.
- Und, wer hätt’s gedacht, das Institut vertreibt Geräte zur Abschirmung verschiedenster Strahlungen.
Kein Kommentar dazu!
Mein abschließendes Fazit zur ganzen Angelegenheit: Wenn Sie Mails erhalten, die dergestalt vor Rosenquarz und anderen Steinen warnen, beseitigen Sie diese am besten kurz und schmerzlos per Mausklick. Hier wird mit Begriffen herumgeworfen, die der Autor offensichtlich selbst nicht versteht. Diese Mails sind Unsinn, der unnötig verunsichert und letztendlich nur einen Nutzen haben kann – nämlich den Verkauf bestimmter “Strahlenschutz-Geräte” zu fördern, die zumindest hinsichtlich der Steine nutzlos und überflüssig sind. Also: Wegklicken!
Erfreuen Sie sich lieber an Ihren Steinen. Das tut auf jeden Fall gut!
Seit 1993 ist Aquamarin zur Heuschnupfenprophylaxe bekannt und bewährt, wobei der äußerlich getragene Stein am besten wirkt, wenn er bereits vor dem Pollenflug täglich (zumindest tagsüber) getragen wird. Üblicherweise wird der Stein daher ab Februar getragen.
Dank des warmen Klimas sind die ersten Pollen jedoch bereits JETZT unterwegs, daher ist es ratsam, den Aquamarin sofort einzusetzen. Sollten sich bereits Symptome zeigen, wirkt nach neuesten Erfahrungen das Edelsteinwasser besser als der äußerlich getragene Stein.
Weitere Infos zu Edelsteinen siehe auch: Eine Initiative für mehr Gerechtigkeit und Humanität im weltweiten Edelsteinhandel.
Macht Ihnen das Klima Kopfzerbrechen?
Der ungewohnte Vorfrühling im Januar durchsetzt mit Stürmen und Temperaturschwankungen verursacht bei wetterfühligen Menschen manche Kopfschmerzen, Migräne und andere Unannehmlichkeiten.
Schon in den ersten Tests der Forschungsgruppe Steinheilkunde Stuttgart wurde der Chalcedon als hilfreicher Heilstein bei diesen Beschwerden ermittelt (erstmals veröffentlicht im Juni 1991 in den Karfunkel Steinheilkunde-Informationen Nr. 4 – siehe auch: http://www.michael-gienger.de/info.html). Das bestätigt sich derzeit wieder, wobei Moosachat, Ozeanachat oder Sardonyx (alles Chalcedon-Varietäten) je nach Symptomatik mitunter noch besser wirken. Und die allerbesten Resultate werden derzeit vom sog. “Lymphwasser” aus blauem Chalcedon, Moosachat und Opal (Edelopal oder Milchopal) gemeldet. Bitte verwenden Sie für das Lymphwasser jedoch keinen Opalith! Der wirkt in diesem Fall kontraproduktiv!
Mehr zum Lymphwasser finden Sie in Gienger/Goebel, Edelsteinwasser, Neue Erde Verlag, Saarbrücken 2006, ISBN 978-3-89060-241-X.
Dies ist eine der derzeit am häufigsten gestellte Fragen, die ich mit zunehmender Erfahrung mit Edelsteinwassern immer deutlicher mit “Jein!” beantworten muß! 
“Ja!” insofern, daß die bekannten Grundwirkungen eines Heilsteins auch im Edelsteinwasser erhalten bleiben;
“Nein!” insofern, daß die Gewichtung dieser Wirkungen eine andere wird. Bestimmte Wirkungen treten in den Vordergrund, andere in den Hintergrund. Offenbar bewirkt das Wasser seiner eigenen Natur gemäß eine Selektion.
Beispiel Sodalith: Die blutdrucksenkenden, kühlenden und beruhigenden Eigenschaften dieses Heilsteins sind auch beim Edelsteinwasser gegeben. Die flüssigkeitsregulierende Wirkung dagegen ist zwar beim Heilstein bekannt, wird im Edelsteinwasser jedoch mehrfach verstärkt: Sodalithwasser ist immer dann angezeigt, wenn “Feuchtigkeit” fehlt: Trockene Augen, trockene Haut, trockene Schleimhäute, ja sogar bei allgemeinem Wassermangel: Sodalithwasser bringt das natürliche Durstgefühl zurück und ist daher bestens geeignet, wenn man Mühe hat, die physiologisch notwendige Wassermenge regelmäßig zu trinken. Kein Wunder, daß es sogar das Pflanzenwachstum stärkt…
Mehr dazu folgt in Kürze in einem neuen Büchlein, an dem wir derzeit fieberhaft arbeiten…
Für weitere Infos siehe die Seminare mit Michael Gienger.
Unter der Gesteinsbezeichnung “Porphyrit” gibt es seit Jahren drei Varianten im Handel:
- Der sog. “Blütenporphyr”, der helle, runenähnlich angeordnete Kristalle in einer dunklen Matrix zeigt.
- Der sog. “Chrysanthemenstein”, der helle, radialstrahlig angeordnete Kristalle in einer dunklen Matrix zeigt (die tatsächlich an schöne Chrsanthemenblüten erinnern).
- Der Dalmatinerstein mit dunklen Punkten in heller Matrix (an ein Dalmatiner-Fell erinnernd).
Inzwischen hat sich gezeigt, daß nur das erste Gestein, der “Blütenporphyr” tatsächlich ein Porphyrit ist, d.h. ein Vulkangestein, das größere helle Feldspatkristalle in einer dunklen, feinkörnigen Andesit-Matrix enthält.
Der “Chrysanthemenstein” dagegen ist ein dunkler Kalkstein mit hellen, radialstrahlig angeordneten Coelestin-Kristallen darin. Ein Sediment also, schlicht etwas “ganz anderes”.
Und der “Dalmatinerstein” ist ein Aplit, ein granitisches Ganggestein, d.h. er ist zwar magmatischer Entstehung, aber nicht vulkanisch, sondern aus der Tiefe stammend.
Die steinheilkundlichen Wirkungen des “Blütenporphyrs” und des “Dalmatinersteins”, wie sie in den Büchern “Heilsteine – 430 Steine von A – Z” und “Lexikon der Heilsteine” dokumentiert sind, sind nach wie vor gültig, denn sie beruhen auf Erfahrungen mit genau diesen Steinen.
Zum “Chrysanthemenstein” liegen dagegen noch keinerlei dokumentierte Heilstein-Erfahrungen vor! Was in den Büchern “Heilsteine – 430 Steine von A – Z” und “Lexikon der Heilsteine” bislang fälschlich als Chrysanthemenstein bezeichnet wurde, ist nämlich ebenfalls ein “Blütenporphyr”. Alle bisherigen “Chrysanthemenstein”-Tests wurden mit “Blüten-Porphyren” durchgeführt!
Über Berichte zu heilkundlichen Erfahrungen mit dem eigentlichen “Chrysanthemenstein” (schwarzem Kalkstein mit radialstrahligen hellen Coelestin-Kristallen im Aussehen einer Blüte) wäre ich daher sehr froh! Eine Zusammenfassung dieser Berichte würde ich in einem späteren Newsletter wiedergeben. Selbstverständlich werden auch die betreffenden Bücher baldmöglichst korrigiert.
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About Informationen zu Edelsteinen als Schmuck oder als Heilsteine.
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