Geschichte der Edelsteine
Auf der ganzen Welt waren Edelsteine in Felsen und Ablagerungen seit über 200 Millionen Jahren ein Teil der Erde. Die meisten der edlen Gesteine entstanden aus wandelbarem Fels der sich über die Jahrtausende zu den so begehrten Schmuckstücken verwandelte, die langsam durch Erosion wieder an die Oberfläche kamen.
Doch nicht nur in Gebirgen oder felsigen Gegenden können Edelsteine gefunden werden, auch bekannt als Fundort der wundervollen Steine sind Flussmündungen und Küsten, an denen die wertvollen Rohstoffe auftauchen, nachdem sie aus dem felsigen Boden gewaschen wurden und so wieder das Licht des Tages erblickten.
Insgesamt gibt es über 2000 bekannte Mineralien von denen eine kleine Gruppe als Edelsteine und somit wertvoll angesehen wird. Doch auch aus dieser Gruppe grenzt sich die Elite der wundervollen Steine ab, nur 16 von ihnen haben einen relevanten Wert auf dem Weltmarkt.
Der Diamant
Ein Beispiel und gleichzeitig wohl auch der bekannteste dieser begehrten Edelsteine ist der Diamant. Er ist ein sogenannter Geburtsstein für den April und somit ein besonderer Glücksbringer für all jene, die im besagten Monat geboren wurden. Doch nicht nur der Geburtstag muss ein Grund sein, einen Diamanten zu verschenken, dieser Stein ist zeit- und saisonlos und erfreut sich dauerhaft außerordentlicher Beliebtheit.
Diamanten sind ebenso ein Symbol für die ewige Liebe zwischen zwei jungen Verliebten und so ist es auf der ganzen Welt nicht unüblich seiner Partnerin oder seinem Partner einen Diamatering zum Verlobungsgeschenk zu machen.
Äußerlich zeichnet sich dieser Edelstein üblicherweise durch seine Farblosigkeit aus, die den Eindruck unendlicher Reinheit erweckt. Jedoch gibt es in der Natur ebenso braune, gelbe, grüne und sogar schwarze Diamanten zu finden, die beliebteste und somit auch teuerste Farbversion der wundervollen Steins ist jedoch weiß.
Auch bei der Aufbewahrung der Diamanten gibt es einiges zu beachten, so sollten mehrere Steine separiert aufbewahrt werden, da sie sich gegenseitig verkratzen würden.
Der Smaragd
Ein anderer nenneswerter Vertreter der wundervollen Kristalle ist der Smaragd. Mit seiner klaren grünen Farbe sticht er bei Schmuckstücken sofort ins Auge des Betrachters. Der Geburtsstein für alle Maigeborenen taucht, neben dem Topas, als einziger Edelstein auf antiken Geburtssteintafeln auf, er birgt also neben seinem wundervollen Äußeren auch eine tiefe Tradition in sich.
So wurde dieser Stein bei alten Völkern als Glücksbringer verwendet um Epilepsie von Kindern fernzuhalten oder um Augenleiden zu lindern. Auch soll er seinem Träger Intelligenz verleihen; sogar Kleopatra verehrte den Smaragd und bevorzugte ihn vor allen anderen Edelsteinen.
